„Die kleinen Strolche“ der CG Besigheim feiern 20. Geburtstag!

„Lasst uns unseren Geburtstag so richtig feiern“, sagten sich „Die kleinen Strolche“, „denn wir werden 20 Jahre alt“. Und weil zu einer Geburtstagsfete auch Gäste gehören luden sie sich ganz viele ein. Dazu natürlich auch einen Promi, eine Sie, nämlich „Die kleine Raupe Nimmersatt“. Die ließ es sich natürlich nicht nehmen, in ihrem grünen Gewand mitzufeiern.

So waren nun 70 Akteure und ein Erzähler singend, spielend und erzählend auf und vor der Bühne in der Stadthalle Alte Kelter angetreten, um die „Kleine Raupe Nimmersatt“, auf ihrem Weg zwischen Apfel, Bauchschmerzen, Blütenblatt und Hausbau zu begleiten. Unter ihnen die Jugendkapelle mit Karin Schreier am Pult. Sie war es auch, die die Klaviernoten zur kleinen Raupe für ihr Orchester arrangiert hatte.

Und der Saal? Mit nahezu 400 Gästen rappelvoll.  Doch bevor die Musikanten und Sänger mit Dagmar Dieter-Herbst als musikalische Leiterin am Klavier loslegen konnten, stellte Klaus Holzwarth, als erster Vorsitzender der Chorgemeinschaft in seiner Begrüßung voll Stolz fest: „Ich bin begeistert, dass so viele Menschen zum Konzert unserer Jüngsten gekommen sind.“

Als Einstieg in das große Konzert gab die Jugendkapelle schon mal einen kleinen Einblick in die Melodien, welche die kleine  Raupe auf ihrem Weg begleiten werden, stellte ihre Instrumente vor und nun konnte das Singspiel seinen Lauf nehmen.

„Nachts im Mondenschein lag auf einem Blatt ein kleines Ei“ sangen die Kinder, bis es darin rumorte und ihm die kleine Raupe (Levin Husmann) in ihrem grünen Gewand entstieg. Begleitet von rhythmisch flottem Chorgesang und Blasmusik machte sie sich auf ihren sechs Beinchen sofort und nimmersatt „auf den Weg“, fraß sich durch einen Apfel, zwei Birnen, drei Pflaumen, vier Erdbeeren und fünf Apfelsinen. Am Samstag schließlich stopfte sie alles in sich hinein, was sie nur erwischen konnte: Schokolade, Eiswaffeln, saure Gurken, Käse, Wurst, Melone und einen Lolli obendrauf. „An diesem Abend“, sagte der Erzähler (Heiko Eberhardt) voll Verständnis, „hatte sie Bauchschmerzen.“ Sie krümmte sich, ihr war es schlecht. „Sie war nicht mehr hungrig“, klang‘s aus 40 Kinderkehlen. Dann nur noch ein grünes Blatt und schwupp verschwand sie in einem selbstgebauten Haus, „einem Kokon“ wie der Erzähler erklärte. Zwei Wochen ward sie nun nicht mehr gesehen. Dann wieder ein Knabbern und Kratzen, und – welch ein Wunder, ein herrlich bunter Schmetterling entschlüpfte dem Kokon und schwebte von Blüte zu Blüte in die Sonne hinein. „Der Schmetterling erinnert sich“ sagen „Die kleinen  Strolche“, die Jugendkapelle begleitet.    Beachtenswert im harmonischen Zusammenspiel, perfekt in der Organisation, ganz zu schweigen von Gesang und Musik. Ein riesen Applaus aus dem Saal.

Doch dem nicht genug, denn nun stülpten sich die Musikerinnen und Musiker weiße Zipfelkappen auf den Kopf, der Bassist Volker Nestrasil gesellte sich zu den kleinen Strolchen und alle miteinander sangen und spielten „Sagt mal wo kommt ihr denn her?“ das Lied der Schlümpfe.

„Es war wunderbar mit der Jugendkapelle und den Drei- bis Fünfjährigen zu proben“, sagte Karin Schreier anschließend. „Erst ein Kennenlernspiel, und dann herrlich, wie die Dreijährigen die Jugendlichen mit großen Augen anhimmelten.“
Sie hatte in vier Stunden konzentrierter Probenarbeit „Die kleinen Strolche“ und die Jugendlichen der Stadtkapelle für das große Geburtstagskonzert fit gemacht.

Ehrung

20 Jahre „Die kleinen Strolche“ bedeuten gleichzeitig für Dagmar Dieter-Herbst 20 Jahre musikalische Leitung derselben.

„Ich freue mich darüber und bin ganz stolz, dass wir Menschen haben, welche die Jugend ans Singen heranführt“, stellte Klaus Holzwarth, erster Vorsitzender der Chorgemeinschaft an Dagmar Dieter-Herbst gewandt fest. „Diese Personen sind arg wichtig für unseren Chor und die nachfolgenden Generationen“, fuhr er fort. Mit einem herzlichen Dankeschön für diesen Einsatz überreichte er ihr eine Ehrenurkunde zusammen mit einem Blumengebinde.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors: Dieter Schedy, Neckar-und Enz-Bote

 

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Claudia Weise, 2. Apr 2013, Chorverband Friedrich Schiller, Kinderchöre, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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