Der Liederkranz Dotternhausen entführt ins Zauberreich der Operette

Hanna Glawari, eine Frau mit ungarischem Blut (gespielt von Katja Woitsch), soll, nachdem ihr erster Ehemann verstorben ist und ihr ein Millionen-Erbe hinterlassen hat, wieder heiraten. Ohne ihre Millionen hat der Pontevedrinische Staat wirtschaftliche Probleme. Die Geschichte nimmt seinen Lauf.
Mit dem Stück „Wir laden gern uns Gäste ein“ aus der „Fledermaus“ eröffnete der Liederkranz den Abend.
Maren Sonnenfroh und Ulli Schneider traten hier zum ersten Mal als Solisten auf.
Graf Danilowitsch, von Philipp Gaiser gespielt, und Hanna Glawari beginnen mit dem Stück „Mausi süß warst Du heut Nacht“ aus „Vitoria und ihr Husar“. Gekonnt und präzise wurde dieses Stück vorgetragen.

Mit einigen Liedern aus der „Lustigen Witwe“ ließen die Solisten und der Liederkranz viele wichtigen Szenen und Stationen der Hanna und des Danilo revuepassieren.
So z.B. sangen die Männer des Chores zusammen mit „Danilo“ über das „Studium der Weiber“ bevor es ins „Maxim“ nach Paris ging. Dort sangen und tanzten die Frauen des Liederkranz Extra für die Männer und erzählten musikalisch „Ja wir sind es, die Grisetten“.
Ein regelrechter Ohrenschmaus durften die vielen Zuhörer in der ausverkauften Festhalle Dotternhausen genießen.
Nach einer Pause ging es mit Stücken aus der Fledermaus weiter. Wiederum Danilo und Hanna sangen „So muß allein ich bleiben“.
Maren Sonnenfroh und Ulli Schneider luden dann die Gäste ein, mit ihnen anzutoßen. „Im Feuerstrom der Reben“ hieß das Stück, bei dem der Chor mitwirkte.
Stücke aus „Gräfin Mariza“ verstärkten Hanna’s Wunsch, mal „schnell nach Ungarn“ zu fahren. Da Danilo und Hanna aber die Hochzeitsreise an den Wolfgangsee geplant hatte, gingen sie zu einem Konzertabend mit den Stücken aus der Operette „Csárdasfürstin“. Unter der musikalischen Leitung von Stephanie Simon, sang der Liederkranz ein entsprechendes Potpurri.
Zwei Tage später brachen Hanna und Danilo an den Wolfgangsee auf. Dort erlebten sie die „Ankunft der Gäste“ sowie den berühmten Oberkellner Leopold (gespielt von Philipp Gaiser) sowie dessen Angebetete Wirtin Josepha (Katja Woitsch).
„Eine Kuh sowie du“, gesungen von einem Männerquartett, „Im Salzkammergut“ (ganzer Chor) sowie „Was kann der Sigismund dafür….“ (von den Männern des Chores gesungen), waren ein mehr als gelungener Auftritt des Chores.
Mit „Im Weißen Rssl am Wolfgangsee“ ging es zum Finale.
Tosender und anhaltender Applaus war der Lohn für die vielen Akteure auf der Bühne.
Ohne das große Engagement des Chores, der mit einigen Gastsänger/innen verstärkt wurde, der Stephanie Simon, die das ganze Stück inszeniert hatte und natürlich den Solisten Katja Woitsch, Philipp Gaiser, Maren Sonnenfroh, Fine Meral und Ulli Schneider wäre diese Aufführung nicht möglich gewesen. Sehr viel Literatur, Geduld und Probenarbeit waren von Nöten.
Doch all dies wär ohne Musik nicht machbar gewesen. Hier zeichnete sich Angela Seiwert hervorragend aus und begleitete den Chor und die Solisten am Klavier.
Natürlich galt der Dank von Niko Gabel, der 1. Vorsitzende des Vereins, den vielen Helfern hinter der Bühne; sei es der Aufbau, die Technik, die Maske. Einen Dank sprach Gabel auch an den Musikverein Dotternhausen aus, der die Bewirtung übernahm.
Eine Wiederholung des Stückes war für den Sonntag, 03.11.13 geplant und durchgeführt.

Isabelle Arnold, 3. Nov 2013, Chorgattung, Chorverband Zollernalb, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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