Aktuelles Editorial SINGEN, Ausgabe 2-2014

Liebe Sängerinnen und Sänger,
liebe Ehrenamtliche und Musikbegeisterte,

der Schwäbische Chorverband hat Ihnen in der ersten Ausgabe des Jahres 2014 die neue, aus meiner Sicht gelungene SINGEN vorgestellt, die sich zukünftig noch stärker an Ihren Interessen, den Bedürfnissen der Leserinnen und Leser ausrichten will. Da freut es mich sehr, dass ich als Präsident des Landesmusik-verbandes Baden-Württemberg (LMV) Ihnen schon in der zweiten SINGEN 2014 schreiben und den LMV vorstellen darf. Denn eben da liegt die Aufgabe des LMV: Die landesweiten Interessen der Chöre, Orchester und Ensembles der Amateurmusik gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik zu vertreten.

SCV-Präsident Dr. Eckhart Seifert hat Ihnen in der letzten SINGEN von den für uns alle unerwarteten Kürzungen des Landes für die Amateurmusik im damals laufenden Jahr 2013 berichtet. Diese Einsparungen betreffen alle zehn Mitgliedsverbände. Dass die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der rund eine Million engagierten Sänger und Musiker sich nicht mehr durch geringer werdende finanzielle Unterstützung einschränken muss, das wollen wir erreichen. Dazu führe ich seit Beginn meiner Präsidentschaft, gemeinsam mit den Präsidenten der Fachverbände unablässig Gespräche mit Vertretern der Landesregierung und Abgeordneten aus allen Parteien, denn 2014 wird in finanzieller Hinsicht ein entscheidendes Jahr für uns alle. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst möchte nämlich eine neue Förderrichtlinie durch den Landtag beschließen lassen. Bei der Erarbeitung dieser wird sich der LMV konstruktiv einbringen, um deutlich zu machen, „wo die Musik spielt“.

Aber auch mit Interessenvertretern anderer musikalischer Organisationen wie z.B. dem Landesmusikrat steht der LMV in regem Austausch. Besonders wichtig ist uns dabei die Förderung des Singens und Musizierens von Kindheit an, also: mehr Musik an Kindergärten und Schulen und eine bessere musikalische Ausbildung von Erzieherinnen und Lehrern. Im Jahr 2013 konnte der LMV diese Belange im Rahmen der Diskussion um die Zukunft der Musikhochschulen verdeutlichen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit haben wir klargestellt, dass die geplanten Einsparungen in Trossingen und Mannheim unmittelbar unsere Sänger und Musiker betreffen würden: Weil keine Studierenden mehr als Chorleiter und Dirigenten zur Verfügung gestanden hätten. Und weil die Ausbildung von Lehrern im Bereich Elementare Musikpädagogik an Wert verloren hätte, und das sich langfristig auf die Förderung unseres musikalischen Nachwuchses und so auf den Stellenwert von Musik in unserer Gesellschaft insgesamt ausgewirkt hätte. Die Landesregierung hat diese Pläne mittlerweile verworfen – und dazu hat auch unser Protest sicher einen kleinen Teil beigetragen.

Dass Sie, liebe Sängerinnen und Sänger, die Bemühungen des LMV im Interesse aller musikalisch Aktiven in Baden-Württemberg unterstützen, wünsche ich mir. Schauen Sie doch mal auf unserer Website vorbei. Melden Sie sich bei unserer Geschäftsstelle, wenn Sie Ideen, Anregungen oder Fragen haben. Und vor allem: Geben Sie Ihren nimmermüden Einsatz für die Musik nie auf!

Ihr
Christoph Palm
Präsident des Landesmusikverbands Baden-Württemberg

Wolfgang Layer, 1. Feb 2014, Editorial, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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