Ein nicht alltägliches Konzert der leisen und nachdenklichen Töne

Der Silcherchor Zollernalb unter der Leitung von Herrn M. Peters veranstaltete gemeinsam mit Frau Silke Ortwein, Gesang mit Gitarre sowie dem Eyachtaler- Mundharmonika-Ensemble unter der Leitung von Frau B. Burgbacher ein nicht alltägliches Benefizkonzert am 11.05.2014 in der katholischen Pfarrkirche St. Valentin in Haigerloch-Trillfingen.
Zur Unterstützung des Projektes „Kunsttherapie als unterstützendes Element während der Chemotherapie“ erlebte die gut gefüllte Kirche ein gerade nicht alltägliches Konzert, getragen von leisen, aber doch sehr nachdenklichen Tönen.
Mit Werken von Kreutzer, Schubert, Silcher und Mendelsohn-Bartholdy eröffnete der Silcherchor Zollernalb das Programm und zeigte mal wieder eindrucksvoll, mit welcher Qualität, Einigkeit aber auch mit welcher emotionalen Transparenz die Bedeutung dieses Projektes kommuniziert wird.  Die Unterstützung dieses Projektes für die Hilfe lebensgefährlich erkrankter Menschen war an diesem Abend dem Silcherchor auf dem Leib geschrieben. Mit einem erstklassigen Erscheinungsbild und mit berührendem Gesang hat der Silcherchor seine eigene Klasse eindrucksvoll gezeigt.

Im Anschluss erfolgte ein Vortrag von Herrn Dr. Ingo Thalmann in seiner Eigenschaft als leitender Oberarzt im Kreis Klinikum am Steinenberg, der mit bewegenden Worten die Dankbarkeit der Patienten für die Unterstützung des Projektes überbrachte. In der Kirche ausgestellt war ein Bild mit abgedruckten Händen der beteiligten Patienten, die auf diese Art und Weise ihre Dankbarkeit, ihre Gemeinsamkeit und ihren gemeinsamen Halt in ihren schwersten Stunden dokumentieren wollten.

Sodann sang Frau Silke Ortwein mit ihrer Gitarre mehrere Lieder unter dem Motto, „Lieder zum Abschied“.  Einfühlsam fügte sich dieser Vortrag in die vorangegangene Aufführung durch den Silcherchor, die Lieder, mit einer Glas klaren Stimme vorgetragen, waren für alle Besucherinnen und Besucher von hoher emotionaler Tragweite.

Der Abschluss eines nicht alltäglichen aber doch bemerkenswerten Konzertes wurde durch das Eyachtaler-Mundharmonika – Ensemble flankiert. Mit Werken von Reverberi, Fibich, Lovland, Paizolla u.a. erlebten die Zuhörer einen außergewöhnlichen Genus von nahezu 20 Mundharmonikanisten, schon die Stücke „Arlechino“ und „Poem“ sorgten für Gänsehaut pur…

Dieses Konzert mit nahezu zweistündiger Dauer war äußerst kurzweilig, verließen die Gäste die Kirche mit einer sehr leisen, aber eben doch sehr nachdenklichen Stimmung.

Eben ein nicht alltägliches Konzert der leisen Töne.

Michael A.C. Ashcroft
Präsident des Chorverband Zollernalb

 

Isabelle Arnold, 14. Mai 2014, Chorverband Zollernalb, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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