Mammutprogramm beim Jubiläumskonzert des Männervokalensemble Zollernalb

Sigmaringen:

Mit einem Jubiläumskonzert hat das Männervokalensemble Zollernalb (MVE) sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert. Die besondere Chorveranstaltung und das frühlingshafte Wetter ließen in der voll besetzten Stadthalle Sigmaringen eine erwartungsvolle frohe Stimmung aufkommen. Mit großer Freude begrüßte Herbert Birmele als Vorsitzender des Jubiläumschores viele Freunde des Vokalensembles und Chorgesanges. Als Sprecher vom Hauptsponsor hob Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hohenzollerischen Landesbank, die fortwährende Bereitschaft der Kreissparklasse zur Kulturförderung hervor. Landrat Dirk Gaerte dankte den Sängern für das langjährige Wirken zur Erhaltung eines wichtigen Kulturgutes.

Christian Vogt, seit 2012 musikalischer Leiter des Ensembles, hat mit einem Mammutprogramm seinen Mut zu kontrastreicher Chormusik mit gelungenen Gegensätzen bewiesen. Dabei wurde der Jubiläumschor mit dem Männerchor Bad Saulgau verbunden. So entstand ein ausgewogener Klangkörper, dem es vorzüglich gelang die verschiedenen Facetten des Chorgesangs zu beleuchten. Chorleiter Vogt begeisterte, durch seine ganz untypische lebhafte Dramaturgie der Konzertteile, wodurch er bewusst aus dem gewohnten Rhythmus klassischer Konzerte ausbricht. Bei den Sängern vom Männervokalensemble war angespannte Konzentration zu spüren als sie im ersten Block mit Antonie Dvoraks „Heimatlied“ in Begleitung von Tenor Heinz Dangel feinfühlig in die Romantik der später folgenden Schubertlieder einführten. Den weiteren Verlauf des Konzertes wie gewohnt zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.

Neben den Gemeinschaftschören ließ der Männerchor Bad Saulgau unter Christian Vogt auch allein sein gutes Stimmvolumen mit Teilen aus „Form en only“ hören. Der Frauenkammerchor Cantus Novus unter Helmut Steger begann seinen Beitrag mit „Komm, holder Lenz“ aus „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn. Danach wurden die Zuhörer von der originellen Auswahl des Repertoires und den gesanglichen Möglichkeiten dieses Chores verblüfft und angenehm berührt; ob es beim „Ständchen“ von Franz Schubert mit Tenorsolist Hubert Mayer oder den Zaubersprüchen von W. Buchenberg und anderen Liedern war. Das Programm wurde von weiteren solistischen Einlagen von Tenorsängers und vom ehemaligen Chorleiter des MVE, Werner Haas, mit dem Baritonsolo „Wenn ich einmal reich wär“, bereichert. Für Abwechslung im Sound sorgten Pianist Martin Straub mit seiner „Sams`Pinano Band“ mit Instrumentalstücken und sehr sicheren rhythmischen Begleitungen von Chorvorträgen. Beim Schlussbeifall zeigte es sich; das intensive Proben aller Akteure hatte sich gelohnt. Nach einer Zugabe in Form eines Geburtstagständchens für Werner Haas, folgten Dankesworte, gab es Präsente für die Chorleiter und Solisten und Rosen für die Sängerinnen.
Text : Klaus Böhme

Fotos werden noch nachgereicht

 

 

Isabelle Arnold, 27. Mai 2014, Chorverband Zollernalb, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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