67. Wäldertreffen in Rechenberg

Einer von acht Chören war der gastgebende Gesangverein Rechenberg

Einer von acht Chören war der gastgebende Gesangverein Rechenberg

Jedes Jahr finden Chöre aus den Wäldergemeinden im Osten des Landkreises Schwäbisch Hall zum Treffen der so genannten Wäldergruppe zusammen. Das 67. Treffen fand am Sonntagnachmittag in Rechenberg statt.

Acht Chöre hatten sich diesmal zunächst im Festzelt neben dem Dorfgemeinschaftshaus zum gemeinsamen Singen und den Grußworten zusammengefunden. Die kamen etwa vom Vorsitzenden des Chorverbandes „Hohenloher Gau“, Gerhard Hauf, und von Stimpfachs Bürgermeister Matthias Strobel. Der befand, dass schon allein das so lang durchgehaltene jährliche Treffen der Wäldergruppe etwas Besonderes sei.

Weiter ging es danach mit den Liedvorträgen in der katholischen Kirche. Mit Hingabe eröffnete der gastgebende Gesangverein Rechenberg (Markus Kuhn) mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ den Gesangsreigen. Der gemischte Chor ließ nicht minder empfunden den durch Daniel Gérard bekannt gewordenen Schlager „Butterfly“ folgen.

Sanft und weich sowie dynamisch schön nuanciert intonierten danach die Sänger vom Gesang- und Musikverein Stimpfach (Hans Bolsinger) Agathon Billeters „Die Heimatglocken“. Conradin Kreutzers „Schäfers Sonntagslied“ erklang bei „Das ist der Tag des Herrn“ mit Zuversicht im Ton und insgesamt schön klar vom Zusammenklang.

Mit Schwung war dann der Liederkranz Westgartshausen (Lilly Krieger) mit „Hinunter ins Tal“ zu hören. Ein klanglich verdichteter, sehr homogener Chorklang ließ sich zu Milton Agers „Sing mit mir“ bewundern, dem eine Prise Swing begemischt wurde. An diese leicht jazzigen Töne vermochte der Liederkranz Mariäkappel (Barbara Kochendörfer) mit „Singe“ aus Michael Schmolls „Männerchorsuite“ anzuknüpfen. Etwas zurückhaltend, aber feinsinnig angegangen war noch Jack Whites „Ein Lied zieht hinaus in die Welt“ a cappella zu vernehmen.

Der von Klaviertönen begleitete Männergesangverein vom KSG Ellrichshausen (Rainer Neigert) schwelgte zu „Der Löwe schläft heut‘ Nacht“ in südafrikanischen Klängen und vermochte auch Helene Fischers „Atemlos“ Drive zu verleihen, was das Publikum mit besonderem Applaus belohnte.

Sehr stimmungsvoll wirkte danach der Schlager „Die kleine Kneipe“, die der Männergesangverein Lyra Unterampfrach (Stephan Weinberger) sang. Mit etwas Verve versahen sie das von den „Comedian Harmonists“ bekannte „Wochenend‘ und Sonnenschein“. Dem stellten die Sänger vom Liederkranz Wildenstein (Franz Litak) ein kraftvolles „Jauchzet“ aus Friedrich Silchers „Hymnus“ gegenüber. Kontrastreich erschien dazu das wunderbar zurückgenommen gesungene „betet an“.

Nach Reinhard Meys „Welch‘ ein Geschenk ist ein Lied“ fesselten die Sänger des Gesangvereins Waldtann (Sieglinde Sohr-Höhl) mit dem innig angestimmten „Only You“ von den „Flying Pickets“. Der schön durchhörbare Chorsatz begeisterte bei diesem Männerchor mit Rudi Carrells „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. Die Frage hatte sich beim gemeinsamen Singen der Chöre vor dem Festzelt in der Sonne erübrigt. Nach „Mich brennt’s in meinen Reiseschuh’n“ oder „Von fern klingt leise eine Melodie“ ging das Treffen zum gemütlichen, weniger schweißtreibenden Teil über.

Die Gemeinschaftschöre (gemischt und Männer) wurde von Markus Kuhn und Franz Litak geleitet.

Ralf Snurawa

Walter Scheiner, 9. Jul 2015, Chorverband Hohenlohe, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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