Gelungenes Konzert der Waiblinger Ortsteile im Bürgerzentrum

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Ein besonderes Highlight im kulturellen Leben der Stadt Waiblingen gab es am 13. Juni: ein gemeinsames Chorkonzert der Gesangvereine aus den fünf Waiblinger Ortschaften im Ghibellinensaal des Bürgerzentrums. Acht Chöre – Männerchöre, gemischte Chöre und junge Chöre – zeigten in beeindruckender Weise die Vielfalt des Chorgesangs in den Ortschaften der Kreisstadt an der Rems.

Gerda Jasper, die Vorsitzende des Gesang- und Turnvereins Hohenacker, hatte schon vor zwei Jahren die Idee, die Ortschaftschöre mit ihrer langen Tradition, ihrem unterschiedlichen Liedgut und ihrer Zugehörigkeit zu verschiedenen Verbänden in einem gemeinsamen Konzert zu präsentieren. In vielen Gesprächen mit den Vorständen und DirigentInnen der Gesangvereine wurde daraus ein konkretes Projekt: Der Gesangverein Eintracht Bittenfeld 1868, der Männergesangverein Hegnach, der GTV Hohenacker, der Gesangverein 1840 Neustadt (der in diesem Jahr sein 175-jähriges Jubiläum feiert) und die Abteilung Singen des TB Beinstein boten an diesem Abend nicht nur ein buntes Bild mit ihren unterschiedlichen „Outfits“, sondern vor allem ein breit gefächertes und unterhaltsames Programm.

Jeder Gesangverein hat seinen 20-minütigen Beitrag unter ein bestimmtes Motto gestellt: „Schau und sing´ mal mit Gemütlichkeit“, „Singen macht Spaß – sing mit“, „Schlagerparade“, „Frieden“, und „Viva la Musica“. Die Beiträge machten – ob als A-cappella-Vortrag, mit Klavier- oder Schlagzeugbegleitung oder auch mit Play-Back-Musik das jeweilige individuelle Profil der einzelnen Chöre hörbar.

Spontaner Beifall des begeisterten Publikums im bis zum letzten Platz gefüllten Ghibellinensaal des Bürgerzentrums, der guten Stube Waiblingens, waren der Beweis dafür, dass die Chöre mit ihren Beiträgen den Geschmack der Zuhörer getroffen haben.

Zum Abschluss des Konzertabends dann auch noch ein besonderer Höhepunkt: alle Chöre traten mit fast 200 Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Nikolai Singer, dem Dirigenten des GTV Hohenacker, gemeinsam auf und präsentierten das „Lied an die Freude“ von Ludwig van Beethoven, „Klänge der Freude“ von Edward Elgar und „Sanctus“ von Karl Jenkins. Sie wurden von der in großer Besetzung angetretenen „Sinfonietta Waiblingen“ begleitet – ein imposanter Abschluss, für den das Publikum eine Zugabe forderte und mit dem „Lied an die Freude“ auch bekam.

Ein langer Konzertabend, der seinem Anspruch voll gerecht wurde, die Freude an der Musik, am Gesang und und Chorgesang, gleich welcher Richtung und Tradition lebendig erfahrbar zu machen. Ein Abend aber auch, der Hoffnung für die Zukunft des Chorgesangs kräftigte und sicher auch die Basis legte für eine engere Zusammenarbeit der so unterschiedlichen Chöre in Waiblingen.

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