Der Liederkranz Herbertingen überraschte seine Zuhörer beim Herbstkonzert

Das Herbstkonzert des Liederkranzes wurde für die zahlreichen Zuhörer zu einem wahren Genuß. Dazu trugen vor allem die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes unter der Leitung von Gudrun Heinzelmann, sowie die vier Mädchen vom Cantanti-Ensemble aus Bad Saulgau bei. Hinzu kommt auch noch die Mitwirkung einer Bläsergruppe der Gemeindemusik Herbertingen unter der Leitung von Peter Rehm.

Hans Dehm, der Vorsitzende vom Liederkranz Herbertingen, konnte bei der Begrüßung, den Präsidenten vom Chorverband Donau-Bussen, Wolfgang Oberndorfer, sowie die Verbandschorleiterin Heidi Fischer, recht herzlich begrüßen. Anschließend nahm der Liederkranz seine Gäste auf einen musikalischen Streifzug quer durch Europa  mit. Der Auftakt machte  das Musikensemble mit dem Lied, „Weit über`s Meer“. Nach dieser stimmig und ausdrucksstarken Weise richtete sich der Blick bereits nach Russland. Mit Otto Grolls „Kalinka“ wurde ein Liebeslied aus dem weiten fernen Land aufgeführt. Durch eine saubere Aussprache und gute gegenseitige Abstimmung wurde die schwedische Volksweise „Blaubeeren leuchten“ zu einem Hörgenuß. Doch dann traten sie auf, die vier Damen vom Cantanti-Ensemble: Theresia Heinzelmann, Anne Wuhrer, Juliane Angele und Stefanie Hasel. Schon bei ihrem ersten Lied aus schottischen Gefilden“Greensleeves“ spürte man leichtes Gänsehautfieber, als die vier ihre Stimmen erklingen ließen. Ähnlich beim Duett „Sommerruh“, das Theresia und Stefanie überzeugend darboten. Begleitet wurden sie an diesem Abend am Klavier von Mattias Burth. Voll aufgetaut waren die Mädels dann beim Spiritual „Swing Low“, als dazu noch Bewegung in`s Spiel kam. Der Liederkranz machte anschließend Station in Ungarn. „Zigeuner spiel uns auf“, begleitet von Michael Baacke am Klavier. Es folgte mit „Zum Tanze da geht ein Mädel“ eine schwedische Weise hervorragend vorgetragen durch den Liederkranz. Dirigent Peter Rehm hatte mit seinen Musikern ebenfalls den Geschmack der Zuhörer getroffen, denn nach dem „Lied auf die Musik“ schlug er weitere flotte Töne und Melodien an. Mit „The shadow of your smile“ eröffnete die bewährte Solistin Theresia Heinzelmann den zweiten Teil der Darbietungen von Cantanti. Es folgte ein Highlight der vier Damen, als sie zum „Kriminal Tango“ schritten. Aber nicht nur Gesang, sondern auch schauspielerisches Talent ließen sie an diesem Abend aufblitzen, was mit ebenso starkem Beifall bedacht wurde. Ebenso glaubhaft und überzeugend dann der Wunsch von Stefanie Hasel, die gestenreich einen Kerl forderte, „Heinrich, wo greifst du denn hin?“ Zum Schluss dann ein weiterer Ohrenschmaus der vier Solistinnen, als sie Max Raabes „Für Künstler ist das kein Problem“ keck und burschikos interpretierten. Der Liederkranz war inzwischen in Paris gelandet, der Stadt der Liebe, in der unbedingt ein Besuch auf dem „Champs Elysees“ dazu gehörte. Auch hier war die Handschrift von Gudrun Heinzelmann deutlich zu spüren, den Chor zu leiten, zu führen und sicher zu dirigieren. Nachdem der „Carmencita“ in Sevilla noch ein Lied gewidmet wurde, war nicht nur Endstation in Italien, sondern es ging auch ein wunderschöner Konzertabend zu Ende. Vorsitzender Hans Dehm bedankte sich beim allen Akteuren, besonders beim Quartett „Cantanti-Ensemble“, das ebenfalls zu diesem wunderschönen Konzertabend beitrug.

Heinz Fischer, 2. Dez 2016, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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