Es waren Hirten zu Bethlehem – Weihnachtskonzert Chorvereinigung Villingendorf

Es waren Hirten zu Bethlehem

Weihnachtskonzert der Chorvereinigung Villingendorf

Wie klingt Weihnachten? An diesem Konzertabend konnten die Besucher ganz unterschiedliche Klänge hören. Mal fröhlich und beschwingt, dann wieder sanft und zart, festlich und prunkvoll, auch leise und besinnlich, zuweilen mystische Klangerlebnisse erzeugten die Chöre der Chorvereinigung in einer breit gefächerten Liedauswahl und in stimmigen Arrangements.

Die Chorvereinigung lud zu einem musikalischen Ausklang des Advents in die St. Gallus Kirche ein. Stimmungsvoll war bereits der Empfang der zahlreichen Besucher: Mit Kerzenschein wurden diese durch die Dämmerung auf den Weg in die Kirche geleitet. Drinnen erwartete die Gäste eine abwechslungsreiche Einstimmung auf die kommenden Weihnachtsfeiertage.  Die vier Chöre, der Kinder- und Jugendchor, Vido Vocal und die Chorvereinigung hatten unter der musikalischen Leitung von Chorleiter Klemens Mölkner ein vielfältiges weihnachtliches Programm einstudiert. So fanden Stücke aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen, von der Gregorianik über die Renaissance bis hin zur Moderne Platz im Programm. Überraschend war auch das choreografische Arrangement: Gesungen wurde an verschiedenen Orten in der Kirche. So entstanden unterschiedliche Klangwelten, welches die jeweils erzeugte Stimmung der Stücke verstärkte. Nur vom Licht der Kerzen und durch behutsames Lichterspiel in Szene gesetzt mit Lichttechnik von Power4Events. Chorleiter Mölkner (Tenor) machte den Auftakt des Konzertes mit dem solistisch vorgetragenen „Veni Veni Emanuel“.

Von der Empore aus gesungen, erfüllte er den Kirchenraum mit den Klängen gregorianischer Adventsliturgie. Dem folgte die Chorvereinigung mit drei weiteren Stücken: „Jetzt naht die wundervolle Zeit“ von Anton Faist, „En natus est Emanuel“ von Michael Praetorius und die „Weihnachtsmotette“ von Friedrich Silcher.

Anschließend sang der Kinder- und Jugendchor „Kommet ihr Hirten“ begleitet von der Chorvereinigung. Geleitet von Marlene Holzwarth trugen die Kinder und Jugendlichen souverän traditionelle Advents- und Weihnachtslieder vor.

Die Freude am Singen der jungen Sängerinnen und Sänger berührte auch das Publikum,welche deren Vortrag mit einem Zwischenapplaus honorierten.

 

 

 

Holzwarth trat ebenfalls solistisch in Erscheinung. Begleitet von Orgel (Schmid) und den Chören Chorvereinigung und Vido Vocal sang sie das Stück „O holy night“ von Adolphe Adam.

Zusätzlich bereicherten Markus Schmid (Orgel) und Amelie Schirmer (Querflöte) das Konzert.  Beide sind Studenten der Schul- und Kirchenmusik an der Musikhochschule Trossingen. Sie trugen eine Sonate für Flöte und Basso Continuo von Johann Sebastian Bach vor. Musikalisch begleitet durch Schirmer und Schmid sang Mölkner „Frohe Hirten, eilt, ach eilet“ von Johann Sebastian Bach.

Auch Vido Vocal nutzte die Effekte des Singens an unterschiedlichen Orten und zeigte ein Repertoire mit stilistisch großer Spannweite. Vom Renaissancestück „Fröhlich soll mein Herze springen“ von Johann Crüger bis hin zum Gospel „Who’s that baby“ von Jay Althouse.

Zudem wurden zwei Stücke geboten, bei denen nicht die Weihnachtsliturgie im Vordergrund stand: „La nuit“ von Jean-Philippe Rameau und das moderne Stück „Northern Lights“ von Ola Gjeilo verzauberten die Zuhörer durch mystische Klänge.  Zum Ende des Abends gelang der Chorvereinigung mit „Kommt und lasst uns Christum ehren“ von Michael Praetorius und „In Dulci Jubilo“ eine schöne Hinführung zum fulminanten Schluss: dem achtstimmig gesungenen Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Jauchzet dem Herrn“.

So endete der Konzertabend mit einem prunkvollen, festlichen Stück an dem alle Chöre mitwirkten. Schön war auch das Schlussbild des Abends. Als Zugabe kamen noch einmal alle vier Chöre zusammen und sangen „Engel haben Himmelslieder“. Den Chören der Chorvereinigung war ein rundum stimmiger Abend gelungen. Ein anspruchsvolles Programm mit dem es geglückt war, die Zuhörer zu berühren und in verschiedene Stimmungen zu versetzen.

 

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