Chöre 50+

„Oper uff Schwäbisch“ beim Bottwartäler Winzerchor

Claudia Weise, 9.09.2018, Chöre 50+, Chorverband Friedrich Schiller, gemischte Chöre, Kommentare geschlossen

Als musikalischen Aperitif zur Einstimmung auf das im kommenden Jahr stattfindende Jubiläum „180 Jahre Bottwartäler Winzerchor“ präsentiert der Backnanger Bariton Jürgen Deppert am 6. Oktober, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Oberstenfeld sein Soloprogramm „Oper uff Schwäbisch“. Weitere Mitwirkende sind die Solistinnen Juliane Ossadnik, Sopran; Ute Jesatko, Mezzosopran; der Bottwartäler Winzerchor und Harald Sigle am Klavier. Die Moderation übernimmt Dietlinde Landbeck.

Konzertprogramm Jürgen Deppert gibt in seinem Soloprogramm selbstverfasste und heitere schwäbische Parodien auf beliebte Arien berühmter Komponisten zum Besten. Und wer bisher Opern nichts abgewinnen  konnte, hat den sympathischen Sänger mit seiner sonoren Stimme wohl noch nicht gehört. Er nimmt sich dabei selbst, die Besucher und den ganzen Opernbetrieb kabarettistisch auf’s Korn, ist leichtfüßig, aber beileibe nicht leichtgewichtig und kombiniert seinen bestens ausgebildeten, warmen und ausdrucksvollen Bariton mit geistreichem Witz, taucht das Publikum in ein Wechselbad aus Dramatik und Heiterkeit, spricht singt, erzählt, schauspielert – und das Ganze auf Schwäbisch.

Auf eine Arie im italienischen, oder französischen Original folgt jeweils eine schwäbische Version. Darin geht es natürlich um schwäbische Urinstinkte, wie Sparen, Essen, Putzen. „Oh Schbätzla, eich mog mei Ranza“, singt er beispielsweise zur Musik von Giuseppe Verdi. Mit seinem Programm war der Sänger bereits erfolgreich bei Wieland Backes im „Nachtcafé“ und in der SWR-Rateshow „Sag  die Wahrheit“, sowie im SWR und HR Hörfunk zu Gast.

Wenn Deppert nicht mit seinem Soloprogramm unterwegs ist, steht er als freischaffender Künstler in Konzert-  und Opernhäusern auf der Bühne und bedient dort die unterschiedlichsten Genres. Aber auch die “Leichte Muse“ meistert er mit Bravour: So ist er auf dem Gebiet der Operette, Musical und Evergreens genau so zu Hause, wie mit der Bariton-Partie in Orffs „Carmina Burana“, eine seiner Parade-Rollen.

Aber auch  der Bottwartäler Winzerchor als Gastgeber zeigt sich – unterstützt von  seinen Solisten – unter dem Motto „Leichte Kost nach Noten“ an diesem Abend von seiner besten Seite und nimmt die Besucher mit auf eine musikalische Reise mit den schönsten Highlights aus Spiritual, Oper, Operette, Musical, Film und Folklore. Als Höhepunkt des ersten Programmteils agieren dann Chor und Bariton-Solist mit Alberts Lortzings Singschule „Heil sei dem Tag“ aus „Zar und Zimmermann“ gemeinsam auf der Bühne.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Bottwartal-Souvenirs, Hauptstaße 34, Großbottwar, Telefon 07148-160761, bei allen Chormitgliedern und an der Abendkasse. Kartenreservierungen unter Telefon 07148 6525 oder E-Mail: dietl.landbeck@t-online.de


Vizechorleiterkurs im Chorverband Karl Pfaff

Nicole Muetschele, 14.08.2018, Chöre 50+, Chorverband Karl-Pfaff, Fortbildungen, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Männerchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Der Musikbeirat des Chorverbandes Karl Pfaff hat sich eine ganz neue Konzeption für den Vizechorleiterkurs ausgedacht. Der Kurs beinhaltet die Vermittlung der Grundlagen des Dirigierens sowie eine Basis in Musiktheorie und Gehörbildung. Neu ist die Möglichkeit das Gelernte auch gleich in die Praxis umzusetzen: Die Teilnehmer können in der Ausbildungszeit bei einem Chor der Musikbeiräte hospitieren. Hospitationsmöglichkeiten gibt es von montags bis donnerstags in verschiedenen Chören und Orten. Zusätzlich gibt es das Angebot, sich mit dem eigenen Chor an einem Probentermin coachen zu lassen.
Die C1-Prüfung am Ende des Kurses ist optional. Sie besteht aus einer Klausur über Musiktheorie mit Gehörbildung und einer praktischen Prüfung, in der ein selbst ausgesuchtes und im Kurs erarbeitetes Stück dirigiert wird. Der Kurs versetzt die Teilnehmer in die Lage, das Dirigat bei kleineren Auftritten in Vertretung des Chorleiters zu übernehmen. Durch Aufbau und Liedauswahl ist der Kurs sowohl für Mitglieder traditioneller als auch junger Chöre geeignet. Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund.
Kurstermine sind 15.09. / 22.09. / 29.09. / 13.10.2018, jeweils 9:00 bis 14:00 Uhr in der Grundschule Altbach, Schillerstraße 16. Der Prüfungstermin ist am Samstag, den 20.10.2018 um 9:00 Uhr.
Die Kursgebühr beträgt 100€. Dozenten sind Dorota Welz für die Praxis und Andreas Baumann für die Theorie.
Weitere Informationen sind auf der Homepage des Chorverbandes verfügbar. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle unter info@chorverband-karl-pfaff.de entgegen.


Mittelaltermusik a cappella – „Klang-Zeit“  Projektchor entsteht

Ursula Wagner, 10.08.2018, Chöre 50+, Chorgattung, Chorverband Otto Elben, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Kommentare geschlossen

Die „Klang-Zeit“  soll in der Landschaft der Chöre einen interessanten und lebendigen Akzent setzen.  Madrigale, Minnegesang oder weltliche Lieder aus dem Mittelalter sollen a cappella interpretiert werden.

Chorleiterin Barbara Will stellt die Klangbildung in den Mittelpunkt. Das „Leuchten in den Augen“ ihrer Sänger und Sängerinnen möchte sie erleben, wenn man sich ein Werk zu eigen gemacht hat und erlebt, was die Komponisten damit erreichen wollten. Die neuen Chormitglieder sollen „singen mit dem ganzen Körper. Das Instrument Stimme wird mit dem Körper gebaut“. Auch die im Pop bekannte CVT – „Complete Vocal Technique“ wird sicher in die Arbeit einfließen.

Ich freue mich auf lebendige Leute, die nicht notwendigerweise Chorerfahrung haben müssen“, sagt sie. „Wir wollen zusammen an den Stücken arbeiten und sehen, was daraus entstehen kann.

Die Komponisten des 16. und 17. Jahrhundert haben Stücke komponiert, die den reinen, klaren Klang bevorzugen. Die Musik lebt von der Vielschichtigkeit, wie man diesen erzeugen kann.

Auftritte  zum 500. Geburtstag des Jerg Ratgeb-Altars der Herrenberger Stiftskirche in 2019 sind in Planung. Die „Klang-Zeit“  wird vom Liederkranz Herrenberg e.V. als Projektchor angeboten mit dem Ziel, dass sich daraus auch langfristig ein Chor bildet.

Zur „Klang-Zeit“  ist jeder herzlich eingeladen – Start ist am 26. September 2018 im Musiksaal der Theodor-Schüz-Realschule in Herrenberg. Geprobt wird dort immer mittwochs von 19.30 – 21.00 Uhr.

 

Kontakt und weitere Info`s gibt es bei Barbara Will, Tel. 07032-29991, E-Mail info@choere-herrenberg.de und bei Ekkehard Hanke, Tel. 0151-68014063

www.choere-herrenberg.de

Rebecca Koch, Liederkranz Herrenberg e.V.


Großartiges Festkonzert des MGV Geradstetten

Isabelle Arnold, 23.07.2018, Chöre 50+, Chorgattung, Chorverband Friedrich Silcher, Männerchöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Der Männergesangverein Geradstetten feierte am Samstag, den 23. Juni 2018 sein zweites großes Event im Jubiläumsjahr. Der mit 175 Jahren älteste Verein Remshaldens lud an diesem Samstag zu einem einmaligen Festkonzert ein. Nicht weniger als 7 Männerchöre und der MGV präsentierten Chormusik mit einem ganz breiten Spektrum. Nachdem der Verein Ende April seinen Festakt vor politischer und musikalischer Prominenz feierte, waren nun die Freunde der Chormusik eingeladen und begeistert. Außer dem MGV waren die Vereine Liederkranz Beutelsbach 1843, Sängerkranz 1858 Alfdorf, Sängervereinigung Plüderhausen 1866, Gesang- und Musikverein Iggingen 1868, Liederkranz Weiler/Rems 1889, Gesangverein Eintracht 1925 Urbach und MGV Kleinheppach 1947 zu hören. weiterlesen »


Ein Koffer voller Noten zum Jubiläum: 180 Jahre SB Merklingen, 20 Jahre Frauenchor

Puritscher, 26.06.2018, Chöre 50+, Chorgattung, Chorverband Johannes Kepler, Frauenchöre, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Themen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Am 16.6.2018 feierte der Sängerbund Merklingen sein 180-jähriges Bestehen und gleichzeitig das 20-Jährige des Frauenchors im Merklinger Sängerheim mit einem Jubiläumskonzert „ Ein Koffer voller Noten…..“.

Zuerst begrüßte der 1.Vorsitzende Reinhard Kaller die Gäste mit einem vereinsgeschichtlichen Rückblick auf das Jahr 1838 und die Zeit bis heute. Der Sängerbund trat dann in seinen verschiedenen Formationen auf, mal gemischt, mal die Frauen und mal die Männer. Das Repertoire war sehr unterhaltsam und hatte den Geschmack der Zuhörer getroffen. Man hörte das vom gemischten Chor gesungene „Zigeunerleben“ (Robert Schumann) oder die im ersten Teil des Konzerts vorgetragenen bekannten Lieder des Frauenchors, beispielsweise „Ich gefall mir“ aus dem Musical West Side Story oder das abwechslungsreiche Medley „Geschichten aus Paris“, sowie Lieder aus Irland, Griechenland (Ein Schiff wird kommen) und Bolivien (El condor pasa). weiterlesen »


Ministerpräsident Winfried Kretschmann hört Musik aus Rottweil

Isabelle Arnold, 26.06.2018, Chöre 50+, Chorverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Kommentare geschlossen

Geschenk des Landesmusikverbandes an den Ministerpräsidenten mit Musik der Rottweiler Mädchenkantorei Auferstehung Christi:

Im Rahmen des Landes-Musik-Festivals am 23. Juni in Lahr verlieh Ministerpräsident Winfried Kretschmann die von ihm gestiftete Conradin-Kreutzer-Tafel an 38 Amateurmusikvereine. Am Ende der Veranstaltung schenkte der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm, dem Ministerpräsidenten eine LP mit Musik von Amateurensembles aus Baden-Württemberg. Als exemplarischen Beitrag für Chormusik im Schwäbischen Chorverband ist die Rottweiler Mädchenkantorei Auferstehung Christi auf der LP vertreten.

Der Landesmusikverband hat die LP exklusiv als Geschenkedition produziert. Sie soll einen Überblick über die Vielfalt der Amateurmusik in Baden-Württemberg bieten. Die Rottweiler Mädchenkantorei Auferstehung Christi hat bereits 2012 die CD LyriKids veröffentlicht. Darauf ist auch die Komposition „Das ästhetische Wiesel“ des Chorleiters Wolfgang Weis enthalten. Diese wurde nun für die LP des Landesmusikverbandes übernommen. Und für den Fall, dass Ministerpräsident Kretschmann keinen Plattenspieler besitzt, hat er die Musik zugleich als Download für sein Mobiltelefon oder MP3-Player erhalten.


SOMMER.NACHT.TRAUM: 2. Pleidelsheimer Kultursommer

Website-Einstellung, 18.06.2018, Chöre 50+, Chorgattung, Chorpraxis, Frauenchöre, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Themen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Am Samstag, 21. Juli 2018 veranstaltet der Kreis-Chor im Chorverband Mittlerer Neckar den Pleidelsheimer Kultursommer. Neben einem großen kulinarischen Angebot gibt es Musik und Kultur aus dem CV Mittlerer Neckar und Pleidelsheim.

„2017 haben wir zum im Jubiläumsjahr vom Kreis-Chor ersten Mal mit dem Kultursommer ein besonderes Angebot geschaffen, was uns gleich einen Erfolg beschehrte. “ so Gerd Warttinger, Vorsitzender vom Kreis-Chor. „2018 haben wir im Programm bonders viele Ensembles aus dem CV Mittlerer Neckar und Stammgäste.“

Der Kreis-Chor unter der Leitung von Holger Frank Heimsch wird natrülich ein buntes Vokalprogramm beisteuern. Zudem darf man sich aber auch auf die App-Stream-Singers aus Affalterbach und Swinging Voices aus Oberstenfeld freuen.

Aus Pleidelsheim sind Joyful Noise, Joyful Kids und die Handharmonika-Abteilung Pleidelsheim vertreten. Besonders freuen darf man sich erneut auf die SWR-Moderatorin Tatjana Geßler, die gemeinsam mit ihrer Band einen musikalischen Streifzug aus den Bereichen Pop, Rock, Evergreens und Balladen präsentieren wird.

2. Pleidelsheimer Kultursommer – eine Veranstaltung vom Kreis-Chor im CV Mittlerer Neckar. Mit freundlicher Unterstützung durch die Gemeinde Pleidelsheim, den Schwäbischen Chorverband und den CV Mittlerer Neckar.

Samstag, 21. Juli 2018 – ab 15:00 Uhr
EINTRITT FREI – Spenden erbeten!

Weitere Infos unter www.kreis-chor.de


CHORMÄLEON IN CONCERT: Solokonzert vom Chor der DHBW Stuttgart

Wilhelm-Hauff Chorverband Stuttgart e.V., 11.06.2018, Chöre 50+, Chorgattung, Chorpraxis, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Themen, Veranstaltungen, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Kommentare geschlossen

Am Freitag, 22. Juni 2018 um 19:30 Uhr präsentiert der Chor der DHBW Stuttgart im „Alten Feuerwehrhaus“ in Stuttgart-Heslach nach einem Jahr Pause wieder ein Solokonzert. Neben einem ausführlichen popularmusikalischen Vokalteil darf man sich auf eine halbszenische Inszenierung eines Musicalklassikers freuen.

„Seit Anfang des Jahres arbeiten das Choreoteam an den szenischen Abläufen, das Requisitenteam an der Anschaffung der Bühnenaccessoires und der Chor seit fast einem Jahr schrittweise an den Chorpassagen und Solobeiträgen“, so Holger Frank Heimsch, Chorleiter von CHORMÄLEON. 2018 präsentiert der einzige Chor einer Dualen Hochschule in Baden-Württemberg eine halbszenische Fassung des Musicalklassikers „Les Misérables“. „Nach „Tanz der Vampire“ 2013 war es mal wieder an der Zeit ein kleines Inszenierungsprojekt durchzuführen. Das besondere daran ist, dass die Ideen zur Choreographie, dem Ablauf und die Solisten aus den eignen Chorreihen kommen. Somit bekommt der Begriff „Gemeinschaftsproduktion“ noch einen höheren Stellenwert.“ weiterlesen »


An die Musik Jahreskonzert des Projektchores Schönbuch, Holzgerlingen

Ursula Wagner, 10.05.2018, Chöre 50+, Chorverband Otto Elben, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Unter dem Motto „An die Musik – alte Lieder im neuen Gewand“ standen dieses Jahr Lieder der Romantik auf dem Programm. Schwerpunkt waren Kompositionen von Schubert und Beethoven. Das Besondere dabei war, dass der Dirigent Alexander Yudenkov, Lieder ursprünglich für Solo geschrieben, für gemischten Chor neu arrangiert hat. Auch dieses Jahr zeigte der Chor in beeindruckender Weise wie sehr ihm diese Lieder aus der Romantik am Herzen liegen. Mit der Hommage an die Musik von Schubert, so auch das Motto, begann das Konzert, wie immer am Flügel brillant begleitet von Michael Kuhn. Abwechslungsreich gestaltete sich der Abend durch wechselnde Besetzungen des Chores. So gab es im ersten Teil „Suleika“ arrangiert für Frauenchor. Dramatisch erklang der „Erlkönig“ von Schubert, eine Herausforderung für Pianist und Chor. Die Liedbearbeitungen von Schubert endeten im ersten Teil mit der Bearbeitung „Im Abendrot“. Danach war Felix Mendelssohn-Bartholdy an der Reihe. Auf das eher ruhige Nachtlied folgte „Andres Maienlied“ oder besser bekannt als „Hexenlied“. Hier zeigte der Chor nochmals seine ganze Beweglichkeit mit Stimme und Ausdruck. Ein Highlight war der Auftritt des Jungen Kammerchor Böblingen, unter seinem Dirigenten Clemens König, vor der Pause. Dieser Chor zeichnet sich weit über die Grenzen Böblingens hinaus durch seine Disziplin, seinen einzigartigen Klang und sein Selbstbewusstsein aus. Dieses Selbstbewusstsein konnten die Zuhörer in der Moderation des jungen Karl Kuhn erleben. Mit Robert Schumanns „Zigeunerleben“ begann das Programm. Dem folgten drei Lieder von Brahms, und solistisch von drei Mitglieder gesungen der „Lindenbaum“ von Franz Schubert. Wunderschön anzuhören war das „La carita“ von Giacchino Rossini. Hier brillierte Angela Castellani (Sopran) gemeinsam mit dem Chor. Das Schlusslied „Flying free“ hatte der Chor von seiner Chinatournee mitgebracht und gehört inzwischen zu einem der Lieblingslieder des Ensembles. Mit langanhaltendem Beifall und einer Zugabe beendete der Junge Kammerchor seinen Gastauftritt. Nach der Pause waren wieder die Frauen des Projektchores an der Reihe. Mit der Sopranistin Valérie Engelberger erklang das „Ständchen“ von Franz Schubert. Valerie Engelberger ist eine Gesangschülerin bei Judith Erb-Calaminus, die selbst als Sängerin und Chorleiterin tätig ist. Der warme Sopran von Valérie Engelberger war danach solistisch bei Robert Schumanns „Widmung“ nochmals zu hören. Mit dem „Ventianischen Gondellied“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy machte dann der Männerchor des Projektchores seine Aufwartung. Aber auch der Dirigent Alexander Yudenkov, selbst als Sänger tätig (u.a. SWR-Vokalensemble, Montanara Chor, Belcanto Harmonists), zeigte mit den Liedern „Sei mir gegrüßt“ von Schubert und „Neue Liebe“ von Felix-Mendelssohn Bartholdy sein wie sehr ihm die „Romantik“ liegt.

Nach der „Forelle“ von Franz Schubert in Bearbeitung von Prof. Singer gab es eine echte Uraufführung. „Nur wer die Sehnsucht kennt“ von Tschaikowsky wurde ebenfalls von Alexander Yudenkov für gemischten Chor arrangiert. Und in diesem Arrangement zeigte sich die ganz besondere Beziehung des Dirigenten zu Tschaikowsky, hat er doch schließlich am Tschaikowsky-Konservatorium studiert. Zum Finale des Konzertes wurde nochmals der junge Kammerchor auf die Bühne gebeten. Gemeinsam mit dem Projektchor sangen sie „Auf Flügeln des Gesanges“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, wiederum arrangiert von Alexander Yudenkov. Damit endete ein, in sich stimmiges sehr schönes Konzert, was die Besucher mit langem Beifall bekundeten.

Autor: Siegfried Schneider


12. Stuttgarter Chortage gehen mit großem Finale zu Ende

Wilhelm-Hauff Chorverband Stuttgart e.V., 22.04.2018, Chöre 50+, Chorfest/chor.com, Chorgattung, Chorpraxis, CV Stuttgarter Kinder- und Jugendchöre, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Frauenchöre, Gaue und Verbände, Gelesen, gehört, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Themen, Veranstaltungen, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Kommentare geschlossen

Projektchor „Sing mit Maybebop“ und Chorleiter Holger Frank Heimsch

Chortage begeistern Tausende: nach 13 Konzerten mit mehr als 1.000 Akteuren zieht der Wilhelm-Hauff-Chorverband Stuttgart e.V. (WHCV) mit seiner Sängerjugend ein positives Fazit und geht damit in eine neue Zukunft.

 

Am vergangenen Wochenende zeigte der Hauff-Chorverband noch einmal seine musikalische Stärke. Mit dem Abendlob und geistlicher Chormusik startete der Junge Chor Stuttgart unter Paul Theis in den Endspurt des Chorfests in der Landeshauptstadt. Für die Jazzfreunde gab es parallel im Laboratorium Jazzmusik. Die Singakademie Stuttgart unter Stefan Weible gab mit aktiver Teilnahme des Komponisten Harald Weiss die „Ode an die Nacht“ als Stuttgarter Erstaufführung zum Besten. Ein Werk, in dem Weltmusik die Zuhörer fesselte.

Maybebop

Der Mittag und der Abend standen ganz im Zeichen der Vocal Pop-Szene. Die Hannoveraner A cappella-Band Maybebop gab Workshops im Bereich Beatbox im Chor und Stand Up-Composing. Letzteres hatte das Ziel innerhalb von zwei Stunden einen neuen Song zu schreiben, der in der Show am Abend live performt wurde. Im sehr gut besuchten Hegel-Saal präsentierten sich Chormäleon, Chor der DHBW Stuttgart, der Projektchor „Sing mit Maybebop“ und natürlich Maybebop selbst, die mit ihren Shows für Begeisterungsstürme sorgten und Standing Ovations ernteten.

Beste Werbung für die Chormusik in der Landeshauptstadt weiterlesen »


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