Chorgattung

Frühlings-Konzert des Josef-Seliger-Chors Plochingen

Labudde-Neumann, 15.05.2008, Chorverband Karl-Pfaff, gemischte Chöre, Kommentare geschlossen

„Wir singen vom Frühling, von der Musik und von der Liebe“, so moderierte Jutta Zwicker zu Beginn des Konzertes im frühlingshaft dekorierten Lichthof des Gymnasiums, nachdem der Vorsitzende, Oskar Meidert, das Publikum herzlich begrüßt hatte. Unter der Führung von Chorleiter Franz Hanicz, und am Klavier begleitet von Walter Metzger, lockten die Sängerinnen und Sänger mit dem “Frühlings-Marsch“ und dem „Finkenwalzer“  hinaus in Wald und Feld.Das Ensemble „Ziganka“ von der Musikschule Plochingen, drei junge Damen unter der Leitung von Gottfried Gienger fügten gefühlvoll und mit Schwung ihre „Musik russischer Sinti und Roma“ ein, und wurden mit viel Beifall belohnt.Froh gestimmt sang nun der Chor „Sing mit mir“, entführte seine Zuhörer mit “Bela ami“ sogar nach Paris, in die Stadt der Liebe, und ein erster Höhepunkt war dann „Wir machen Musik“ von Otto Groll.Mit dem Männer-Chor die „8-Zylinder“, unter der Leitung von Walter Metzger, begann der zweite Teil des Konzertes. Humorvoll vorgetragen mit homogenem Klang sangen sie Klassisches und Modernes, von der „kleinen Frühlingsweise“ bis hin zum „Verführer Tango“. Eine gelungene Bereicherung des Abends!„Musik ist Trumpf“, damit setzte der Chor das Programm fort und den Abschluss bildete das Potpourri: „Melodien zum Verlieben“ von Otto Groll. Unter diesem Motto stand der ganze Abend und die Sängerinnen und Sänger bedankten sich bei ihren Gästen mit der Zugabe: „… das ist der Frühling von Berlin!“ Berlin, die Stadt des ewigen Frühlings.Ganz besonderer Dank gilt Chorleiter Franz Hanicz, der mit viel Freude und Engagement die Sängerinnen und Sänger lenkt, leitet und motiviert. 

von Sonja Rühs, Josef-Seliger-Chor 


Kinohits wechseln mit karibischen Klängen

Zieger, 13.05.2008, Chorverband Donau-Bussen, Jugendchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Vier junge Chöre boten in Hayingen ein abwechslungsreiches Programm. Der Brückenschlag von traditionellem Liedgut über Schlager und Gospels bis zu Film- und Musicalmelodien kam beim Publikum gut an. „Hay Fidelitiy“ Hayingen (Katrin Loser) waren „Heute hier, morgen dort“, oft „Über den Wolken“ bis zum traditionellen „Jamaica Farewell“. Ihr Jugendprojektchor mit 12 Mädchen stellte fest „Musik ist eine Brücke“ und ersang sich mit einem „Sister Act-Medley“ viel Applaus. Der Münsinger Chor „Voice Querbeet“ (Helmut Hauber) spannte seinen Bogen vom italienisch gesungenen „Luci care“ zum Filmhitklassiker „Ein Freund, ein guter Freund“. Im Look der 60er Jahre boten 10 Sängerinnen der „Mädels Unlimited“ Grabenstetten (Fabian Brändle) eine Folge aus dem Kinohit „Greese“ und die Broadway-Version „The Lion King“. 100 Sängerkehlen vereinten sich abschließend zum Bugs-Bunny-Filmhit.


Unsere Kleinen ganz groß

Sigi Bütefisch, 7.05.2008, Chorjugend im SCV, Chorverband Kniebis-Nagold, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

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Die Kinder- und Jugendchöre des Chorverbands Kniebis-Nagold zeigten unter dem Motto „Auf los geht’s los“ beim Gemeinschaftskonzert ihr Können. Der Kienbergsaal im Kurhaus Freudenstadt war gut gefüllt, als der Kinderchor aus Musbach mit 7 Kindern als erster auftrat. Danach folgten die beiden Gruppen aus Nagold und der Jugendchor aus Loßburg. Die Gesamtleitung hatte Verbands-jugendchorleiterin Waltraud Seidel, die von Elisabeth Sinz, Yvonne Erlenmeier und Martin Kalmbach unterstützt wurde, der auch mehrmals den Klavierpart übernahm. Nach der Pause brachten die „Troubadixe“ aus Haiterbach unter Leitung des Ehepaars Schneider Ausschnitte aus ihrem neuen Musical „Tuishi Pamoja“, das als Kooperation mit der Schule demnächst aufgeführt wird. Verbandsjugendvorsitzender Martin Sprenger dirigierte stellvertretend den Kinderchor Hallwangen bei Chorliedern aus dem Musical „Der kleine Tag“. Der Junge Chor „No limits“, ehemals Gaujugendchor, zeigte die Bandbreite einer 10-jährigen Arbeit auch zusammen mit dem Jugendchor Loßburg.. Dies nicht nur aus Tradition, sondern aus konkretem Anlass: ein gemeinsamer Auftritt der beiden Chöre im Juni beim Festival „Euromusique“ im Europapark Rust.

Eltern und Gäste, darunter Verbandspräsident Hermann Friedrich, Bürgermeister Link, Kreisjugend-ringvorsitzender Spreter und der künftige Oberbürgermeister Osswald aus Freudenstadt zeigten sich sehr angetan von der Vielseitigkeit der Darbietungen.

Martin Sprenger


Zwergenmusik echt riesig

Wolfgang Layer, 5.05.2008, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Singen und Stimme, 3 Kommentare

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Auf allen Vieren, bellend wie ein Hund, oder grunzend wie ein Schwein, aber auch hüpfend wie ein Frosch, dabei laut quakend…noch besser: als Bi-ba-butzemann wie verrückt durch den Raum rennend traf man am 01.03.2008 neun Frauen und einen Mann in der Schule in Illerieden an. Außenstehende hätten sich sicherlich gefragt, ob das die verrückten Zehn seien. Die Frage wäre berechtigt. Warum machen „normale“ Erwachsene so etwas?

Die Antwort ist ganz einfach: Um Kinder in deren Familien wieder mehr an den Gesang heran zu führen und ihnen zu zeigen, was jeder Mensch doch für ein wunderschönes Instrument hat, sollten Eltern wieder mehr mit Ihren Kindern singen. Nun gibt es aber Eltern, die von sich denken, nicht singen zu können oder denen einfach keine passenden Kinderlieder mehr einfallen. Manche haben schon lange nicht mehr gesungen und dadurch vergessen, wie gut es sich anfühlen kann, wenn man seine Gefühle simpel durch Gesang ausdrückt. Die Eltern würden vielleicht schon gerne mit Ihren Kindern singen, wenn es denn jemanden gäbe, der hilft, die Hemmungen abzulegen und Anregungen zu geben. Ja, und genau diese Anregungen vermittelte Kathrin Osswald-Mosthaf wenig theoretisch, sondern absolut praktisch mittels Liedern, Kreisspielen, Gedichten, Instrumenten, Bewegungsabläufen und viel Fantasie den neun Seminarteilnehmern.

Die Teilnehmer kamen aus den verschiedensten Bereichen. Entweder singen sie eh schon im Rahmen einer Zwergengruppe mit Kleinkindern im Alter von 1,5 – 3 Jahren und deren Eltern und wollten dafür noch neue Tipps und Anstöße haben oder aber sie sind in Kindergärten oder Kinderkrippen tätig. Andere wiederum haben mit den „ganz Kleinen“ noch keine Erfahrung, sind aber daran interessiert, eine Zwergengruppe ins Leben zu rufen oder man besuchte das Seminar, um mit seinen eigenen und evtl. Kindern aus dem Freundeskreis eine „private“ Singgruppe aufzumachen.

Das Seminar wurde eröffnet mit einer kurzen Vorstellungsrunde und sofort ging es zur Sache. „Hallo Ihr lieben Leut´, wer kam denn heut…?“ schallte es durch den Raum und alle Teilnehmer stimmten mit ein. Ohne Schuhe im Kreis auf dem Boden sitzend klatschten alle parallel den Rhythmus dazu; mal auf die Schenkel, mal in die Hände. Die Seminarleiterin reichte nach und nach Instrumente dazu: Klangstäbe, Röhrentrommeln, Triangeln, einen Regenmacher, Rasseln usw. Die neun Teilnehmer waren aufmerksam dabei und ließen die Hemmungen fallen, um „kindische“ Bewegungen zu machen oder Tiergeräusche von sich zu geben. Die Dozentin vermittelte fast ausschließlich an praktischen Beispielen ihre langjährige Erfahrung. Auch in kleineren Diskussionen zwischendurch erklärte sie sehr wichtige Details zur Stundenplanung, zur Gestaltung und zur Kinderstimme. Oder wussten Sie, dass der erste Tonraum der Kinder etwa zwischen f´ und c´´ liegt?

Nachdem vormittags sehr viele Informationen gegeben und viel Körpereinsatz gefordert wurde, teilte man nachmittags die neun Teilnehmer in drei Gruppen ein und ließ einen Stundenplan mit 4-Phasen-Gliederung zum Thema „Herbst“ erstellen. Die einzelnen Gruppen waren entweder für Begrüßung und Rituale oder Hauptlied (Bewegungsgestaltung/Instrumentalgestaltung/Spielgestaltung) oder aber für Bewegungsimprovisationen/ Instrumentenkreis/Sprechvers und Klangrunde mit Abschiedsritual zuständig. Jede Gruppe ließ sich von einem Skript, das die Teilnehmer durch das Seminar begleitete, und auch von den zuvor erhaltenen Anregungen inspirieren und erarbeitete tolle Beiträge. Teilweise war es nicht leicht, mit dem Gegenüber zu reden, als sei dieser erst 2 Jahre alt. Da sich aber jeder langsam in die Kindheit zurück versetzt fühlte, wurde es nach und nach leichter. Abschließend beurteilte man gemeinsam die einzelnen Vorträge und diskutierte, was ggf. hätte besser bzw. altersgerechter gestaltet werden können.

Danach hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich selbst zurück zu lehnen und sich die Praxis in den Zwergengruppen zu Gemüte zu führen. Dazu hatte die Dozentin ein selbst erstelltes Video aus einer ihrer Zwergengruppen abgespielt und anschließend um Erörterung gebeten. Bei der folgenden Diskussionsrunde fiel dann allerdings auf, dass die Teilnehmer nach so viel Input nichts mehr zu kritisieren oder hervorzuheben hatten. Der Kopf rauchte und man beschloss abzuschließen.

Zum Schluss wurde im Stuhlkreis ein Feedback zum Seminar abgegeben und meist in erschöpfte Gesichter geschaut. Manche Teilnehmer waren erschlagen von Informationen und Neuem. Andere wiederum waren glücklich, wieder neue Ideen gesammelt zu haben, um diese gleich in der darauf folgenden Woche in die Gruppen mit einzubringen. Bemängelt wurde, dass es zu wenig Zeit zur Verarbeitung der Informationen, aber auch zum Austausch gab. Die Teilnehmer, die noch keine Zwergengruppe leiteten, hätten sich gerne mit den erfahrenen „Zwergenmuttis“ ausgetauscht. Dadurch, dass das Seminar diesmal eintägig ausgeschrieben war, musste der Stoff komprimiert und schnell durchgezogen werden und ließ dies dann leider nicht zu. Von mehreren Teilnehmern hervorgehoben wurde die praxisnahe Durchführung des Seminars…auch wenn dem einen oder anderen noch am Folgetag die Knie schmerzten!

Nadja Schmiling


Konzert des Liederkranzes Renhardsweiler

Schmidt, 3.05.2008, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

Auf eine musikalische Europareise gingen am 25. Mai die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes und des Popchores Renhardsweiler vom Start- und Zielort „Seebachhalle“ Ebersbach aus. Mit dabei eine große Anzahl virtuelle Mitreisende sowie das Bläserquintett „Schwabenblech“.

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Musik-Familienfreizeit

Osswald-Mosthaf, 2.05.2008, Eltern-Kind-Musik, Kommentare geschlossen

Musik-Familienfreizeit im Kloster Roggenburg mit einem musikalischem Angebot für Babys, Kinder bis 6 Jahren und Eltern.

Kleine Ausflüge in die Umgebung, gemeinsames Grillen, Tanzen und Spielen runden das Programm ab.

musikfreizeit.doc


Musik-Familienfreizeit

Osswald-Mosthaf, 2.05.2008, Eltern-Kind-Musik, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Musik-Familienfreizeit im Kloster Roggenburg mit einem musikalischem Angebot für Babys, Kinder bis 6 Jahren und Eltern. Kleine Ausflüge in die Umgebung, gemeinsames Grillen, Tanzen und Spielen runden das Programm ab.

ausschreibung-musikfreizeit.doc


Tipps für das Singen und Musizieren in Eltern-Kind-Gruppen

Osswald-Mosthaf, 29.04.2008, Eltern-Kind-Musik, Kommentare geschlossen

Hinweise zur Form, zum Aufbau, zu Inhalten, Instrumenten, Materialien und zur Organisation

tipps-fuer-das-singen-und-musizieren-in-eltern-kind-gruppen.doc


Ensembles bieten moderne und gepflegte Gesangskultur

Bura, 29.04.2008, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, sonstige Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Der Liederkranz Mundelsheim und der junge Chor Cantaris aus Freiberg haben in der Käsberghalle traditionelle und moderne Stücke präsentiert.

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Eltern-Kind-Musik: Instrumenten- und Materialliste

Osswald-Mosthaf, 28.04.2008, Chorliteratur / Medien, Eltern-Kind-Musik, Kommentare geschlossen

In diesem Artikel werden Instrumente (und Materialien) für die Eltern-Kind-Musik vorgestellt und empfohlen. Es wird auf die Bedeutung von Instrumenten und auf die wichtigsten Auswahlkriterien hingewiesen.

Instrumenten- und Materialliste



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